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Methodik

Wie dieser Vergleich funktioniert — und wo seine Grenzen liegen.

„Wir verkaufen keine Produkte; wir zeigen die Übereinstimmung zwischen Produktaussage, Produktetikett und wissenschaftlicher Evidenz.“

„Produkte werden nicht als medizinische Empfehlung sortiert. Verglichen werden Etikett-Transparenz, Quellen-Übereinstimmung, Information auf Stamm-Ebene, KBE-Angabe, Allergen-/Unverträglichkeitsinformation, Verknüpfung mit klinischen Studien und Datenzuverlässigkeit.“

„PZN, EAN oder Apothekenverkauf belegen keine klinische Wirksamkeit. Klinische Evidenz wird ausschließlich aus unabhängigen wissenschaftlichen Quellen, Leitlinien und Studien bewertet.“

1. Was dieser Vergleich ist — und was nicht

Probio ist ein neutraler, quellenbasierter Produktvergleich. Er ordnet Produkte nach nachvollziehbaren, dokumentierten Kriterien — nicht nach „Wirkung“. Es gibt kein Heilversprechen und keine medizinische Empfehlung. Bei Beschwerden, Risikogruppen oder Unsicherheit gilt: ärztlichen oder pharmazeutischen Rat einholen.

Wichtig für den EU-/DE-Kontext: Für probiotische Lebensmittel/Nahrungsergänzungsmittel sind keine speziellen gesundheitsbezogenen Aussagen zugelassen (Ausnahme: lebende Joghurtkulturen zur Laktoseverdauung). Das Wort „probiotisch“ kann werblich bereits als Health-Claim gelten. Deshalb die vorsichtige Sprache.

2. Wie wir vergleichen

3. Quellen-Hierarchie (zwei Achsen)

Jede Quelle wird auf zwei Achsen bewertet, weil Inhaltsnachweis und Wirknachweis nicht dasselbe sind. Ein Herstelleretikett ist stark für den Inhalt, aber schwach für die Wirkung.

StufeQuelleGesundheitswirkungInhalt
ACochrane, Leitlinien (WGO/AGA/ESPGHAN/NICE), Behörden (NIH/NCCIH/EFSA), Meta-Analysen, RCTsam stärksten
BEinzelne klinische Studie, Studienregister, unabhängige Reviewsstark
CHersteller-zitierte Studie, Dossier, Etikett, Analysezertifikatschwach (Interessenkonflikt)stark
DOnline-Apotheke, Marktplatz, Preisvergleichungültigmittel–schwach
EBlog, Affiliate, Influencer, Werbetextungültigungültig

Hersteller-/Händlerquellen dienen nur der Inhalts-/Identitätsprüfung — nie als Wirknachweis.

4. Evidenzstufen je Anliegen (A/B/C/M/X)

Die Wirkung von Probiotika ist stamm- und dosisspezifisch; eine höhere KBE-Zahl ist nicht automatisch „besser“.

5. Etikett- & Identitätsprüfung

Stamm/KBE/Allergene werden gegen mehrere Quellen geprüft: Herstelleretikett, ≥1 Apothekenquelle mit konsistenter PZN, GTIN-Abgleich. Drei-Werte-Regel für Allergene: enthält / enthält nicht / unklar — „unklar“ wird nie mit „enthält nicht“ verwechselt.

6. Sicherheit / Risikogruppen

Nicht ohne ärztliche Rücksprache bei: Immunschwäche/Immunsuppression, Chemotherapie/schwerer Erkrankung, Intensivstation, Frühgeborenen, zentralvenösem Katheter, Herzklappen-/Endokarditis-Risiko, schwerer Pankreatitis, Schwangerschaft/Säuglingen sowie aktiver Darmerkrankung (CED, C. difficile, H. pylori). Quellen: NIH ODS, NCCIH, FDA.

7. Aktualisierung & Interessenkonflikte

8. Wichtigste Quellen

Diese Seite dient der Information und Transparenz, nicht der medizinischen oder rechtlichen Beratung. Stand: 2026-06-13.

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